{"id":37,"date":"2016-03-04T19:09:14","date_gmt":"2016-03-04T19:09:14","guid":{"rendered":"http:\/\/csklangkunst.lima-city.de\/?page_id=37"},"modified":"2018-09-24T07:36:48","modified_gmt":"2018-09-24T07:36:48","slug":"vita","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/?page_id=37","title":{"rendered":"Biographie &#8211; Langfassung"},"content":{"rendered":"<p>Christoph Schumacher wurde 1962 in K\u00f6ln geboren und erhielt in seiner Jugend<br \/>\nKlavierunterricht und Geh\u00f6rbildung. Im Jugendchor wurde er auf seine Begabung im<br \/>\nrhythmischen Bereich aufmerksam. Diesen Bereich baute er als Autodidakt aus,<br \/>\nindem er sich das Spielen von Schlagzeug und anderen Perkussions-Instrumenten<br \/>\naneignete. Die Besch\u00e4ftigung mit spiritueller, meditativer und ethnisch<br \/>\nbeeinflu\u00dfter Musik in verschiedenen Gruppen und Projekten f\u00fchrte dazu, da\u00df er<br \/>\nsich auch f\u00fcr au\u00dfereurop\u00e4ische Perkussionsinstrumente zu interessieren begann.<br \/>\nSo lernte er bei Thomas Hupp, Dozent an der W\u00fcrzburger Musikhochschule, indische<br \/>\nRhythmen und das Spielen der Tabla. Diese Kenntnisse baute er unter Massud Khan<br \/>\naus.<br \/>\nVon\u00a01990 bis 2014\u00a0arbeitet er als S\u00e4nger und Perkussionist im<br \/>\n\u00bbOberton-Chor D\u00fcsseldorf\u00ab unter Leitung von Christian Bollmann. Als<br \/>\nSchlagzeuger wirkt er mit den Musikern und Komponisten Enrique Diaz, Markus und<br \/>\nSimon Stockhausen, Andy Lumpp, Peter Walter und Felippe Mandingo in<br \/>\nverschiedenen Formationen. Diese Arbeit f\u00fchrte ihn u.a. auf eine Konzerttournee<br \/>\ndurch S\u00fcdamerika. In dieser Zeit entstanden unter seiner Mitwirkung einige<br \/>\nCD-Aufnahmen.<br \/>\nEin Ghana-Aufenthalt 1991 mit dem K\u00f6lner Chor \u00bbBa Monimambu\u00ab beim \u00bbKumasi<br \/>\nSpiritual Choir\u00ab brachte ihn in Kontakt mit afrikanischen Kl\u00e4ngen und Rhythmen.<br \/>\nBei Sampson Agyekum und Kofi Michel Mensah erlernte er afrikanische Rhythmen und<br \/>\ndas Spielen auf diversen afrikanischen Trommeln.<br \/>\n1992 nahm er als Performance-K\u00fcnstler an der \u00bbKulturkarawane\u00ab auf der Route der<br \/>\ntranssibirischen Eisenbahn durch Ru\u00dfland und die Mongolei bis zum<br \/>\n\u00bbIdriart-Festival\u00ab in Peking\/China teil. Diese Reise wurde f\u00fcr Christoph<br \/>\nSchumacher richtungsweisend f\u00fcr seine Zukunft in der Weise, da\u00df er hier erstmals<br \/>\nseinen erlernten Beruf als Tontechniker (mit Ausbildung 1984\/85 in N\u00fcrnberg an<br \/>\nder Schule f\u00fcr Rundfunktechnik) auch im kreativen, selbst\u00e4ndigen Bereich<br \/>\neinsetzte. Aus Interviews sowie Ger\u00e4usch- und Musikaufnahmen entstand die<br \/>\nKassette \u00bbH\u00f6rerlebnis Kulturkarawane\u00ab. Auf weiteren Reisen ist das Aufnahmeger\u00e4t<br \/>\nsein st\u00e4ndiger Begleiter.<br \/>\nAngeregt durch seine musikalischen Lehrer vermittelt er seit 1992 seine<br \/>\nErfahrungen im Bereich Stimme, Perkussion und K\u00f6rperwahrnehmung auf Workshops<br \/>\nund Seminaren, u.a. bei den Wochenenden \u00bbLieder und T\u00e4nze der V\u00f6lker\u00ab im Haus<br \/>\nAltenberg.<br \/>\n1993 standen Auftritte beim Festival \u00bbMusica Visual\u00ab\/Lanzarote und<br \/>\n\u00bbSommersound\u00ab\/Gelsenkirchen mit dem \u00bbOberton-Chor D\u00fcsseldorf\u00ab auf dem Programm<br \/>\nsowie der Beginn der kirchenmusikalischen Arbeit mit der K\u00f6lner Gruppe<br \/>\n\u00bbRuhama\u00ab unter Leitung von Thomas Quast. Zahlreiche Auftritte, z.B. bei<br \/>\nKatholiken- und Kirchentagen, und CD-Produktionen zeugen von einer<br \/>\nkontinuierlichen Zusammenarbeit. Ebenso zeigt er sich seitdem f\u00fcr die Konzertaufnahmen und CD-Produktionen des Kammerchores Collegium<br \/>\nCantorum K\u00f6ln unter der musikalischen Leitung von Thomas Gebhardt<br \/>\nverantwortlich.<br \/>\nDas von Christoph Schumacher als Probe- und Aufnahmeraum f\u00fcr Perkussionisten<br \/>\nkonzipierte Musikstudio \u00bbTRYOUT\u00ab wurde 1993 in der K\u00f6lner S\u00fcdstadt er\u00f6ffnet.<br \/>\nIn den Jahren 1994 und 1995 wirkte Christoph Schumacher als Musiker u.a. bei<br \/>\nfolgenden Konzerten und Produktionen mit:<br \/>\n\u00bbJazz across the borders\u00ab in Berlin und \u00bbJazzfestival Viersen\u00ab mit Enrique Diaz,<br \/>\nPeter Walter sowie Simon und Markus Stockhausen;<br \/>\n\u00bbAruna\u00ab mit Christian Bollmann, Michael Reimann und Aruna Sayeram\/Bombay;<br \/>\n\u00bbSchattenfigurentheater Renee Blume\u00ab mit Gilberto Torres;<br \/>\n\u00bbSieben Psalmen\u00ab mit Markus und Simon Stockhausen;<br \/>\n\u00bbInternational Federation of Choral Music\u00ab-Festival in Ljubljana\/Slowenien und<br \/>\nKulturfestival \u00bbOn Stage\u00ab\/Achern mit dem \u00bbOberton-Chor D\u00fcsseldorf\u00ab.<br \/>\nZwei \u00bbKlangraum-Konzerten\u00ab mit Joachim Ernst Berendt u.a. f\u00fcr eine CD- und<br \/>\nTV-Produktion.<br \/>\nF\u00fcr das \u00bbClowns &amp; Mimen Theater Bonn\u00ab (unter der Regie von Susanne Berger)<br \/>\n\u00fcbernahm er die Vertonung und musikalische Leitung des Theaterst\u00fccks<br \/>\n\u00bbAschenputtel in Afrika\u00ab. Im M\u00e4rz 1996 stellte das St\u00fcck den deutschen Beitrag<br \/>\nauf dem internationalen Theaterfestival in Burkina Faso\/Westafrika dar. Diese<br \/>\nReise wurde finanziert vom Deutschen Ausw\u00e4rtigen Amt.<br \/>\nAuch f\u00fcr das Theaterst\u00fcck \u00bbDer Mantel\u00ab von Gogol f\u00fcr die Theatergruppe \u00bbDie<br \/>\nvierbeinige Kr\u00e4he\u00ab unter der Leitung von G\u00fcnter Gritzner komponierte er die<br \/>\nMusik, die er auf eigens daf\u00fcr von ihm hergestellten Instrumenten zur Auff\u00fchrnng<br \/>\nbrachte. Das zuletzt genannte St\u00fcck spielte die Theatergruppe auf Einladung auch<br \/>\nauf dem &#8222;Theatertreffen der Jugend&#8220; 1997 in Berlin.<br \/>\nParallel dazu f\u00fchrten Reisen nach Ghana, wo er u.a. in Kumasi bei Ekow Abeka in<br \/>\ndie Kunst des Trommelbaus eingef\u00fchrt wurde.<br \/>\n1997 trat Christoph Schumacher erstmals als Solo-Percussionist auf dem Festival<br \/>\n\u00bbK\u00f6ln Percussion\u00ab mit dem Programm \u00bbDer Puls des Planeten\u00ab auf, das er u.a.<br \/>\nbeim \u00bbEarth Days\u00ab-Festival in Witten wiederholte.<br \/>\nMit der Gruppe \u00bbFlorazul\u00ab kam u.a. Lyrik von Marc Chagall zur Vertonung.<br \/>\nVon\u00a01997\u00a0 an\u00a0war Christoph Schumacher zudem lehrend an der Aachener<br \/>\nKirchenmusikschule t\u00e4tig. Ebenso leitet er in Zusammenarbeit mit Wilma Vesseur<br \/>\nKurse f\u00fcr das \u00bbAtelier f\u00fcr kontemplativen Tanz\u00ab in der Schweiz, Deutschland und<br \/>\nin den Niederlanden.<br \/>\n1998 nahm er erneut mit dem \u00bbClowns &amp; Mimen Theater\u00ab am internationalen<br \/>\nTheaterfestival in Bukina Faso\/ Westafrika teil, dieses Mal mit dem St\u00fcck \u00bbVoll<br \/>\nMoll &#8211; Beethoven\u00ab. Wiederum wurde die Auff\u00fchrung vom Ausw\u00e4rtigen Amt finanziell<br \/>\nunterst\u00fctzt.<br \/>\nF\u00fcr das Thalia-Theater in Hamburg erarbeitete Christoph Schumacher zusammen mit<br \/>\nbehinderten und nichtbehinderten Laien die Musik zum St\u00fcck \u00bbHin und Weg\u00ab. Dieses<br \/>\nTheaterst\u00fcck stand unter der Leitung von Corinna Honold.<br \/>\nBei der \u00bbBlechtrommel\u00ab nach dem Roman von G\u00fcnther Grass mit dem \u00bbClowns &amp; Mimen Theater\u00ab nimmt Christoph Schumacher neben der musikalischen Arbeit auch<br \/>\ndarstellerische Aufgaben wahr.<br \/>\nF\u00fcr die Schweizer Fotografin Ruth Murer vertonte Christoph Schumacher die<br \/>\nDia-\u00dcberblend-Projektion \u00bbStein &#8211; Wasser &#8211; Licht\u00ab. Unter gleichem Titel<br \/>\nproduzierte er seine erste Solo-CD.<br \/>\nEnde 1998 wurde vom \u00bbOberton-Chor D\u00fcsseldorf\u00ab unter Mitwirkung von Christoph<br \/>\nSchumacher als S\u00e4nger und Perkussionist (auch in Solopartien) das aram\u00e4ische<br \/>\nVaterunser in St. Maria im Kapitol uraufgef\u00fchrt. Auch die CD-Produktion wurde in<br \/>\nAufnahme und Bearbeitung von ihm realisiert.<br \/>\nSeit 1999 kamen und kommen weitere Kompositionen f\u00fcr Perkussionsinstrumente von<br \/>\nChristoph Schumacher zur Auff\u00fchrung. U.a. bei Konzerten mit dem Organisten Prof.<br \/>\nDr. Wolfgang Brettschneider.<br \/>\nF\u00fcr das Theaterst\u00fcck \u00bb3 Augen\u00ab mit dem \u00bbClowns&amp; Mimen Theater\u00ab \u00fcbernahm er<br \/>\nneben der musikalischen Gestaltung auch wieder darstellerische Aufgaben. In<br \/>\ngleicher Weise war er f\u00fcr Alfred Jarrys \u00bbK\u00f6nig Ubu\u00ab, den das Theater \u00bbDie<br \/>\nvierbeinige Kr\u00e4he\u00ab Anfang 2000 auf die B\u00fchne brachte, t\u00e4tig.<br \/>\nZum dritten Mal flog Christoph Schumacher zum \u00bbFestival de Th\u00e9\u00e2tre pour le<br \/>\nDevelopment\u00ab nach Burkina Faso\/Westafrika.<br \/>\nIm Rahmen der EXPO 2000 in Hannover konzertierte er mehrfach in verschiedenen<br \/>\nProgrammen. Bereits beim Er\u00f6ffnungsgottesdienst des ZDF trat er mit Christian<br \/>\nBollmann auf; weitere Konzerte im Christus-Pavillon mit dem Oberton-Chor<br \/>\nD\u00fcsseldorf, dem Kammerchor St. Rochus (K\u00f6ln) unter der Leitung von Wilfried<br \/>\nKaets sowie mit Christian Bollmann und Michael Reiman folgten. Auch beim Tag der<br \/>\nWeltreligionen auf der EXPO-Plaza wirkte er gemeinsam mit den Musikern und<br \/>\nKomponisten Christian Bollmann, Markus Stockhausen und Dhafer Yussuf als Solist<br \/>\nmit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christoph Schumacher wurde 1962 in K\u00f6ln geboren und erhielt in seiner Jugend Klavierunterricht und Geh\u00f6rbildung. Im Jugendchor wurde er auf seine Begabung im rhythmischen Bereich aufmerksam. Diesen Bereich baute er als Autodidakt aus, indem er sich das Spielen von Schlagzeug &hellip; <a href=\"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/?page_id=37\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-37","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/37","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/37\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":188,"href":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/37\/revisions\/188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christoph-schumacher-klangkunst.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}